16.04.2018 von Benjamin Kircher

SEO-Strategien im E-Commerce

Das Gerangel um die besten Plätze im Google-Ranking ist immer auch ein Kampf um Kunden und Umsatzzahlen. Um im E-Commerce-Business Erfolg zu haben oder bereits erreichte Erfolge zu maximieren, bedarf es eines strategischen Vorgehens – mit dem Guide der Trierer SEO-Agentur seo2b wird Shop-Betreibern ein umfassendes Werkzeug in die Hand gegeben, um sich über die wichtigsten Strategien und Maßnahmen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung zu informieren.

 

Google-Ranking für wirtschaftlichen Erfolg

Die Rechnung ist im Grunde genommen eine ganz einfache: Je besser das Ranking in den Suchmaschinenanfragen, desto höher die Umsätze des eigenen Online-Shops. Der schwierige und komplexe Teil dieser Gleichung besteht in den vielen Zwischenschritten, die zum Erreichen dieser Zielsetzung notwendig sind. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein nachhaltiger und langfristiger Erfolg angestrebt wird.

Die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung bewegen sich daher immer zwischen den Anforderungen, die die Suchmaschinen selbst stellen, um ein gutes und stabiles Ranking zu erreichen und dem Anspruch, besser als die Konkurrenz zu sein. Als wichtigste Faktoren hierfür macht der seo2b-Guide vier Bereiche aus, die entscheidend mitverantwortlich sind für eine erfolgreiche – sprich: sichtbare – Website:

1| Onpage

Der Begriff ist insofern irreführend, als hierunter alle technischen Möglichkeiten fallen, die beim Aufbau einer Seite eine Rolle spielen – die URL-Struktur, die Struktur der einzelnen Seiten, interne Verlinkungen und eine Reihe weiterer Elemente gehören in diesen Bereich.

2| Content

Content-Marketing gewinnt weiterhin an Bedeutung für das Suchmaschinen-Ranking, da die Qualität der gebotenen Inhalte ein wichtiges Merkmal ist, das etwa von Google berücksichtigt wird. Die „richtigen“ Inhalte orientieren sich dazu an den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe, liefern Mehrwert für die Leser, laden zur Interaktion ein und fungieren als Alleinstellungsmerkmal.

3| Links

Der Aufbau von Backlinks ist eines der zentralen Arbeitsfelder der seo2b, was nicht zuletzt mit der Relevanz dieser Links für die Beurteilung durch die Suchmaschinen hat. Auf anderen Websites verlinkte Inhalte dienen als Anhaltspunkt für die Qualität und den Einfluss der eigenen Seite. Zusammenhänge und notwendige Maßnahmen auf diesem Gebiet sind allerdings von sehr komplexer Natur.

4| Interaktivität

Wer klickt was wann und wo, wer verweilt für wie lange auf einer bestimmten Seite und wonach sucht die betreffende Person und was macht sie sonst noch auf den Seiten, die sie im Netz ansteuert? Diese Dinge und die daraus resultierenden Daten werden in zunehmendem Maße von Google erfasst – und fließen ebenfalls in das Ranking einer Seite ein. Die Suchmaschinenoptimierung ist deshalb an dieser Stelle darauf ausgelegt, den Nutzern möglichst vielfältige Möglichkeiten der Interaktion auf der Seite zu bieten.

 

Suchmaschinenoptimierung für den Online-Shop: Ein Beispiel

Die Experten von seo2b zeigen in ihrem Strategie-Guide anhand eines Beispiels, wie bei der Onpage- (oder Onsite-)Optimierung vorgegangen werden kann. An diesem Punkt sind die vorbereitenden Maßnahmen bereits abgeschlossen, also die Domain ausgewählt, die technischen Belange geklärt, die relevanten Keywords erfasst, kategorisiert und geplant – als wichtigstes Hilfsmittel ist in dieser Hinsicht immer noch der Keyword-Planner von Google zu nennen.

Die Optimierung der Seite(n) zielt letztendlich auf zwei Faktoren ab: Auf die Art und Weise, wie Google Seiten ausliest, um sie ranken zu können und auf die Art und Weise, wie ein Nutzer die Seite erfährt. Der Guide trägt angesichts der fast zahllosen Möglichkeiten die wichtigsten Maßnahmen zusammen, die die Shop-Seite dem Optimum näherbringen können.

 

Das Crawl-Budget

Damit die Websites für die Suchmaschine indexiert werden können, setzt Google seinen sogenannten Googlebot ein. Der liest die Seiten ein, allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt – diese Grenzziehung wird mit dem Crawl-Budget umschrieben. Vereinfacht bedeutet das, dass der Googlebot pro Website nur eine bestimmte Anzahl an Unterseiten erfasst. Ausschlaggebend dafür, wie viele das sind, ist

  • einerseits das Crawl-Rate-Limit, mit dem die Geschwindigkeit beim Einlesen der Unterseiten überprüft wird,
  • und andererseits der Crawl-Demand, der im Prinzip angibt, wie viele Seiten der Googlebot überhaupt einlesen möchte.

Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle, dass der Crawl-Demand durch den PageRank einer Seite erhöht werden kann. Hier lässt sich daher mit gezieltem Linkaufbau darauf hinarbeiten, dass mehr Unterseiten berücksichtigt und die Seite insgesamt höher ranked. Umgekehrt gibt es eine Reihe negativer Einflussfaktoren, zu denen unter anderem viele Unterseiten ohne wirklichen Mehrwert, Session-Variablen, Duplicate Content oder Soft-Errorpages gehören.

Die einfachen Regeln für die Erstellung einer optimierten Seite lauten deshalb: Eine Seite mit einer entsprechenden URL, ohne Parameter, ohne technische Fehler, dafür mit nützlichen Informationen.

 

Die interne Verlinkung und die Website-Struktur

In Analogie dazu, wie der Googlebot im Optimalfall durch die Seitenstruktur navigiert wird, gelten ähnliche Prinzipien auch für die Navigation der Nutzer. Das gilt es insbesondere deswegen zu berücksichtigen, weil sich die sogenannte Crawl-Steuerung und das Ranking für die gesamte bzw. einzelne Seiten gegenseitig bedingen. Entscheidend für den Aufbau der Strukturen ist deshalb eine Verteilung der externen Linkpower der Website auf eine möglichst geringe Anzahl von internen Seiten.

Der Hintergrund ist die Art und Weise, wie die Linkpower vererbt wird, was – vereinfacht ausgedrückt – in gleichmäßiger Aufteilung über die vorhandenen Unterseiten geschieht. Je weniger Unterseiten, desto mehr Linkpower bleibt also unterm Strich jeweils übrig. Ein gängiges Prinzip beim Aufbau der internen Links ist der Rückgriff auf eine Art Pyramiden-Form: Von der Startseite ausgehend führen die Links zu Kerninhalten oder Themenseiten, die wiederum zu spezifischeren Kategorieseiten führen, die sich ihrerseits in die unterschiedlichen Produktseiten verästeln.

Eine solche Struktur bietet zwei entscheidende Vorteile:

  • Kerninhalte oder Themenseiten liefern den Nutzern umfassende Informationen, die für die weitere Navigation hin zum richtigen Produkt von Belang sind.
  • Gleichzeitig erleichtern solche Seiten aber nicht nur die Kaufentscheidung, sie ziehen außerdem die Zielgruppen und können das Ranking der Seite verbessern.

Während es vergleichsweise einfach ist, die Shopkategorien zu optimieren – hierbei kann gezielt auf die Daten der Keywordrecherche zurückgegriffen werden – sind bei den Produktseiten einige Details zu beachten. Auch hier lohnt sich das genauere Hinsehen aber aus zwei Gründen: Für den Nutzer steht es außer Frage, dass die Produktseiten ebenfalls über einen gewissen (Mehr-)Wert und Vertrauenswürdigkeit verfügen. Darüber hinaus kann an dieser Stelle mit Long-Tail-Keywords gearbeitet werden, die wiederum für potenzielle Kunden interessant sind, die schon eine genaue Vorstellung davon haben, was sie gerne erwerben möchten.

 

Das Einmaleins der Onpage-Optimierung

Während es für die Auswertung seitens Google durchaus relevant ist, ob eine Seite über optimierte Mikrodaten verfügt, interessiert es die Nutzer in erster Linie, ob der gelieferte Content für sie einen Mehrwert ausweisen kann. Das oberste Gebot ist die Einzigartigkeit der Inhalte – was wiederum sowohl für die sichtbaren Bereiche (Titel, Body Text, etc.) wie auch die Meta-Description.

Gerade für Online-Shops liegt hierin ein zentrales Problem, denn bei einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte ist es naheliegend, auf die Produktbeschreibung des Herstellers zurückzugreifen. Das alleine erfüllt bei einer wortwörtlichen Übernahme der Vorlage bereits den „Tatbestand“ des Duplicate Content, wird aber noch schwerwiegender, wenn andere Shops in gleicher Weise verfahren. Das Ergebnis ist nämlich: Google sortiert solche Seiten aus, die dann gar nicht erst in den Suchergebnissen erscheinen.

Vom Titel der Seite über die schon erwähnte Meta-Description bis hin zur Bildbeschreibung gibt es in dieser Hinsicht viele Stellschrauben, die bei richtiger Einstellung eine einzigartige Seite mit dem Potenzial für ein gutes Ranking ausmachen können. Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, sollten folgende Punkte keinesfalls vernachlässigt werden:

  • Produktbewertungen, die für die Nutzer eine wertvolle Informationsquelle und Orientierung darstellen.
  • das Keyword-Targeting
  • ALT-Tags bei Bildern

Darüber hinaus ist der Content von wachsender Bedeutung für das Ranking-Potenzial einer Seite. Selbst wenn dazu aufwändige redaktionelle Arbeit notwendig ist, um den Nutzern den gewünschten Mehrwert bieten zu können, sollte dieser Aufwand nicht gescheut werden.

 

Die ultimative SEO-Strategie

Obwohl damit bereits einige der wichtigsten Faktoren einer nachhaltigen SEO-Strategie genannt sind, geht der von der seo2b bereitgestellte Guide noch sehr viel tiefer. Deswegen eignet sich die umfassende Zusammenstellung möglicher Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung nicht nur für diejenigen, die mit ihrem Business noch am Anfang stehen, sondern gleichermaßen für alle, die möglicherweise bei bestimmten Aspekten noch Verbesserungsbedarf sehen. Der Guide liefert in jeder Hinsicht Anregungen, um in Zukunft ein stabiles Ranking der Seite und damit mehr Kunden zu erreichen.

Bild: fotolia.com © childrendrawings

 

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