22.03.2016 von Olga Paul

10 Tipps für eine optimale Produktseite

Genau wie in einem Kaufhaus oder in einem Geschäft möchte der Kunde in einem Onlineshop durch fachkundige Beratung über ein Produkt informiert werden. Dabei gilt: Je genauer die Informationen zu einem Produkt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Bewertung für den Onlineshop und eines Kaufs. Doch wie konvertiert man potenzielle Besucher zu Käufern? Eine gut aufbereitete Produktseite hilft. Wir haben Ihnen 10 Tipps für eine optimale Produktseite zusammengestellt:

1. Bildauswahl

Bilder sprechen bekanntlich Bände. Deshalb ist es sehr wichtig, qualitativ hochwertige und aussagekräftige Bilder für Produkte zu verwenden. Achtet darauf, dass beim Vergrößern eines Bildes mittels der Zoomfunktion die Qualität des Bildes erhalten bleibt. Stellt außerdem mehrere Ansichten des Produktes zur Verfügung. Denn anders als in stationären Geschäften hat der Kunde im Onlineshop nicht die Möglichkeit das Produkt in die Hand zu nehmen, zu begutachten oder zu fühlen. Deshalb müssen Bilder so wahrheitsgetreu wie möglich abgebildet sein, damit das Produkt gekauft wird.

Wenn es das Produkt in mehreren Farben gibt, diese mit angeben. Produktvideos können ebenso eingebunden werden, um dem Nutzer einen visuellen Eindruck zu vermitteln. Super sind 360 Grad-Darstellungen, bei denen sich das Produkt automatisch dreht.

optimale Produktseite von ikea.de
2. Produktbeschreibung

Ein zweiter wichtiger Punkt, der eine gute Produktseite ausmacht: Die Produktinformationen sollten immer ausformuliert werden. Teilt die Informationen zum Produkt dabei am Besten in zwei Segmente auf. Die wichtigsten Produktmerkmale oberhalb des Produktes aufführen, die vollständigen Produktinformationen unter dem Produktbild. Hier sind genaue Angaben zum Hersteller, zur Farbe und zur Größe angegeben. Der Kunde muss sich ein genaues Bild von dem Produkt machen und anhand dessen eine Kaufentscheidung treffen können.

3. Warenverfügbarkeit

Die Anzeige der Warenverfügbarkeit hat den Vorteil, dass der Kunde von vorneherein weiß, ob das Produkt verfügbar ist oder nicht und kann sich entsprechend auf das vorhandene Angebot beschränken. Zudem entsteht bei geringer Verfügbarkeit ein gewisser Zugzwang, was eher zu einem Kauf verleitet.

Zalando Schuh-Produktdetailseite als Beispiel für eine optimale Produktseite
4. Alternativen

Bietet dem Kunden auch Alternativen zum Produkt an. Denn manchmal ist man beim Anklicken eines Produktes nicht ganz so überzeugt. Gerade bei hochpreisigen Produkten, wie zum Beispiel Laptops, stellt die Möglichkeit, Produkte zu vergleichen, eine große Erleichterung für den Kunden dar. Eine Gegenüberstellung zweier Produkte auf einer Seite mit den Unterschieden erspart dem Kunden ein ständiges hin- und herwechseln der Seite.

5. Kundenbewertungen und Produktrezensionen

Nicht mehr wegzudenken und enorm wichtig im eCommerce sind Kundenbewertungen. Durch die Verteilung von Sternen, Punkten oder anderen Bewertungsarten hat der Kunde die Möglichkeit, Produkte zu bewerten. Diese Bewertungen verschaffen einen Überblick über die Qualität des Produktes und haben oft Einfluss auf die Kaufentscheidung des Kunden. Auf die Einbindung eines solchen Tools sollte nicht verzichtet werden, denn das Vertrauen des Kunden steigt dadurch.

Auch Produktrezensionen sind eine Möglichkeit, seine Produktseite aufzuwerten, denn Kunden orientieren sich stark an Rezensionen beim Kauf von Produkten. Zudem wirken sich Produktrezensionen positiv auf das Ranking aus. Sie erzielen ein höheres Ranking als reine Produktseiten. Die Seite ist zudem lebendiger und bleibt durch den kostenlosen Unique Content ständig aktuell.

6. Alleinstellungsmerkmal

Alleinstellungsmerkmale sollen den Kunden davon überzeugen, das Produkt im eigenen Onlineshop zu kaufen und nicht bei der Konkurrenz. So kann man dem Kunden beispielsweise den Versand und die Rücknahme kostenlos anbieten. Auch die Möglichkeit mehrerer Zahlungsmethoden kann sich positiv auf die Kaufentscheidung auswirken.

7. Ähnliche Produkte anbieten

Wenn der Kunde nach einem bestimmten Produkt sucht, lohnt es sich, dem Kunden ähnliche oder ergänzende Produkte vorzuschlagen. So kann dem Kunden bei der Suche nach einem Kleid ein ähnliches Modell oder ein passendes paar Schuhe und eine Tasche dazu angeboten werden. Vielleicht stößt der User dabei auf ein Produkt, das noch mehr seinen Vorstellungen entspricht. Ergänzende Produkte wirken sich meist positiv auf die Bewertung aus.

8. Warenkorb

Der Kunde sollte sehen, dass sein Produkt zum Warenkorb hinzugefügt und hinterlegt ist. Eine kleine Abbildung des Produktes im Warenkorb verschafft nochmal die Sicherheit, dass das gewünschte Produkt im Warenkorb gelandet ist. Felder zur Veränderung der Stückzahl sowie eine Löschfunktion ermöglichen dem Kunden die Anzahl der Produkte zu verändern oder wieder zu entfernen.

Warenkorbansicht von otto.de
9. Versandart, Versandkosten und Liefertermin

Stellen Sie dem Kunden auch hier konkrete und detaillierte Informationen zur Verfügung. Die Angaben zu den Versandkosten müssen vor der Abschließung der Bestellung aufgeführt werden. Geben Sie ebenso Informationen zu Versandart und zum Liefertermin an, damit der Kunde nachvollziehen kann, wie und wann die Bestellung ankommt.

10. Navigation

Auch die Navigationsführung ist ein wichtiger Punkt, um Ihren Abverkauf zu fördern: Der Kunde muss nachvollziehen können, wie er zur Produktseite gelangt ist und wo er sich gerade befindet bzw. wie er wieder zurück auf die Homepage findet.

 

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