14.03.2016 von Benjamin Kircher

Land des Monats: Vereinigtes Königreich

Straßenschild "Oxford Street"

Interessieren Sie sich für den Onlinehandel in anderen Ländern und wollen Ihr Wissen in diesem Bereich erweitern? Wollen Sie selbst im Ausland Ihre Produkte online verkaufen? Dann sollten Sie unser „Land des Monats“ nicht verpassen. Dieses Mal: Das Vereinigte Königreich.

MARKT

Im Vereinigten Königreich leben circa 64 Millionen Menschen. Davon sind mehr als 59 Millionen Menschen im Alter ab 15 Jahren Internetnutzer, 41,4 Millionen von ihnen shoppen regelmäßig im Internet. Laut des Verbandes E-Commerce Europe hat jeder von ihnen durchschnittliche Ausgaben von 3073 Euro im Jahr, die er für online gekaufte Produkte ausgegeben hat.

Bei den Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass der Onlinehandel in Europa – insbesondere im Vereinigten Königreich – stetig wächst. Das Vereinigte Königreich hat den am schnellsten wachsenden E-Commerce-Retail-Markt in Europa. Für das Jahr 2016 werden Verkäufe in Höhe von circa 86 Milliarden Euro erwartet.

Der ehemalige Google Chef Eric Schmidt teilt die Begeisterung für den stetigen Wachstum im Onlinehandel im Vereinigten Königreich. In einem Interview mit BBC Radio behauptet der ehemalige Chef, dass die UK der aktuelle globale Marktführer im Bereich E-Commerce ist und sogar die Vereinigten Staaten übertrifft. Mit einem Marktanteil von 13 Prozent im Jahr 2014 ist mit einer Steigerung auf 19,3 Prozent im Jahr 2019 zu rechnen.

BEZAHLUNG

Es gibt zahlreiche Online-Zahlungsmethoden in Europa, wobei die Bezahlung mit Kreditkarte die beliebteste Zahlungsmethode der Online-Shopper im Vereinigten Königreich ist. 40 Prozent aller Online-Transaktionen werden über die Kreditkarte getätigt, dicht gefolgt von der EC-Karte und Paypal. Zusammen machen sie 96 Prozent aller Online-Zahlungen im Vereinigten Königreich aus. Visa (52%) wird dabei am häufigsten genutzt, dicht gefolgt von Mastercard (32%), Paypal (10%) und American Express (3%).

TIPPS

Wenn Sie als Online-Händler nach Möglichkeiten suchen, außerhalb Deutschlands Ihre Produkte online zu verkaufen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen und mit bedenken:

  • Die weltweite Nutzung der englischen Sprache sowie die Popularität britischer Marken machen das Vereinigte Königreich zu eines der größten E-Commerce Export-Länder weltweit
  • Im Jahr 2013 war das Vereinigte Königreich das beliebteste Ziel für so genanntes Cross-Boarder-Geschäft für Online-Shopping in Europa, gefolgt von Deutschland und Frankreich
  • Ungefähr 50 Prozent der britischen E-Shopper haben einen Online-Kauf außerhalb Großbritanniens getätigt
  • Die beliebtesten E-Commerce Kategorien im Vereinigten Königreich sind „Bekleidung, Schuhe und Asseccoires“, gefolgt von „Haushaltsartikel“ und „Filme, Musik, Bücher und Zeitschriften“.

Zu den Gründen, nicht im Ausland zu shoppen, haben britische Online-Shopper folgende Punkte aufgezählt:

  1. Ihr eigenes Land kennt ihre Bedürfnisse
  2. Produkt-Retouren sind schwieriger und teurer
  3. In den meisten Fällen dauert die Lieferung länger
  4. Qualität des Kundenservices wird bemängelt

Auf der anderen Seite gibt es einige Beweggründe für den Kauf im Ausland:

  1. Größere Verfügbarkeit von Produkten
  2. Besser Einkaufskonditionen
  3. Breitere Produktpalette
  4. Bessere Qualität
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